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Geschichte

Mit der Gründung der „3. Westfälischen Diakonissenanstalt" in Münster am 01. Mai 1914, erging an die neue Gemeinschaft der Auftrag, „evangelische weibliche Diakonie in der Evangelischen Kirche, besonders im Regierungsbezirk Münster, zu treiben und alle hierher gehörigen Aufgaben christlicher Liebestätigkeit zu übernehmen" (Satzung 1914).

Der Boden zu diesem Auftrag war durch die Arbeit von Diakonissen der Mutterhäuser in Düsseldorf-Kaiserwerth und Bielefeld-Bethel und die zahlreichen Aktivitäten verschiedener evangelischer Vereine in Münster bereitet. Folgerichtig wurden die Schwestern des Mutterhauses zunächst in den traditionellen Arbeitsfeldern der Mutterhausdiakonie eingesetzt:

  • in der Krankenpflege
  • in der Gemeindepflege
  • in der Pflege und Betreuung alter Menschen
  • in der Arbeit mit Kindern
  • in der Arbeit für Menschen mit Behinderungen

Starke, prägende Persönlichkeiten in Schwesternschaft, Mitarbeiterschaft und in Leitungs-gremien haben die Arbeit und Entwicklung des Hauses vorangetrieben und auf verschiedenen Gebieten diakonischer Arbeit immer wieder auch innovatorisch gewirkt.

So konnte das kleine Haus flexibel auf aktuelle Nöte der Gesellschaft reagieren und Schwestern in zeitlich befristete Aufgaben entsenden, so etwa in die Arbeit in den Deutschen Mädchenheimen in Holland oder zum Dienst in den Lagern der Kinderlandverschickung oder in die Mitarbeit bei der Bahnhofsmission oder in die Verantwortung für den Religions-unterricht an Schulen in den Diasporagemeinden des Münsterlandes, die Mitarbeit in der Flüchtlingsarbeit Berlin nach dem Krieg, die Mitarbeit beim Aufbau eines Diakonissen-mutterhauses in Japan.

Bereits 1924 führte das Diakonissenmutterhaus eine eigene Krankenpflegeschule. Sie war Beginn einer breit angelegten Ausbildungs- und Schularbeit, die bis heute neue Bildungsangebote für Menschen unterschiedlicher Interessen und Begabungen bereithält.

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